Weihnachtsmann, ein krisensicherer Beruf?
Jedes Jahr wieder kommt der Weihnachtsmann in die Haushalte des Landes. Die TUSMA ist seit 1949 in Berlin tätig und vermittelt Studenten in diese begehrte Tätigkeit.
5000 mal eilen die Weihnachtsmänner allein von dieser studentischen Vermittlung in die Haushalte. 500 Studenten verdienen sich jedes Jahr ein kleines Zubrot dazu.
Diesen Markt teilt sich die TUSMA mit einigen privaten Weihnachtsvermittlern.
Der Bedarf in diesem Jahr scheint größer zu sein, als der Arbeitsmarkt hergibt.
Soll nun das Arbeitsamt oder die Jobagentur eingreifen und Langzeitarbeitslose dafür verpflichten? Regelt der Markt dies alleine, indem diese Stellen als überschaubare Minijobs abgewickelt werden?
Ist die Arbeit der Studenten möglicherweise bedroht, wenn viele Minijobber für die ja nur ein kleiner pauschaler Betrag in die Sozialversicherungskassen gezahlt wird ihnen diesen befristeten Arbeitsplatz streitig machen? Billiger als Minijobber sind eigentlich nur noch Ein-Euro-Jobber, oder Ausländer, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Arbeit nachzuweisen haben, damit ihre Aufenthalterlaubnis oder Duldung erhalten bleibt...
red