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Zankapfel Falkenhagener See  eine neue Runde

Bebauungsplan und Seekonzept, Bürgerbeteiligung erwünscht aber nicht erhofft – am liebsten möchte man im Rathaus nur unter sich sein. So scheint es oft, wenn man nach längeren Auseinandersetzungen sich dann die Ergebnisse verschiedener Stadtplanungen anschaut.

Aus gegebenem Anlaß veröffentlicht der Kurier hier eine Wurfsendung der Interessengemeinschaft Falkenhagener See.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Nachbarn, am 05.12.2012 fand eine Sitzung der Stadtverordneten statt.  Auf der Tagesordnung stand der:

Erneute Abwägungs- und Auslegungsbeschluss zum B-Plan F 87

„Falkenhagener See“

Die IGFS wird zu den zur Einsicht freigegeben Unterlagen zum Bebauungsplan F 87 Falkenhagener See“ und dem Seekonzept Stellung nehmen. Die IGFS begrüßt die Entwicklung eines Seekonzeptes und die Aufstellung des Bebauungsplanes für den Falkenhagener See und den Neuen See durch die Stadt Falkensee und bedankt sich für die Bitte zur Teilnahme einer Stellungnahme zu den Unterlagen.

Die IGFS setzt sich seit Jahren für die Erhaltung beider Seen als Kleinod für die Bevölkerung ein. Sowohl das sensible Gleichgewicht des Landschaftsschutz-gebietes als auch die Lage der Seen an Wohngebieten, müssen deshalb bei weiteren Planungen berücksichtigt werden. Wir fördern effektive Maßnahmen, die zur Verschönerung unseres Umfeldes beitragen. Wir wenden uns gegen Maßnahmen, die zu einer Beeinträchtigung der Lebens-und Freizeitqualität der Bevölkerung Falkensees führen.

Der neue Bebauungsplan und das geplante Nutzungskonzept gehen auch nach der erneuten Auslegung in vielen Teilen auf die Belange der Bürger nicht ein.

Mit der Umsetzung des B-Planes F87 „Falkenhagener See“ und der im Bebauungsplan vorgesehenen Maßnahmen sind für die Seeanlieger erhebliche Auswirkungen absehbar.

 Ufer:

Im B-Plan F 87 werden die Ufer als öffentliche Grünflächen für Maßnahmen zum Schutz und Entwicklung von Natur und Landschaft festgelegt. Die Stadt geht davon aus, dass der Falkenhagener  See und die Uferstreifen ein Grundstück sind und somit der Stadt gehören. Eine rein private Nutzung ist deshalb nicht mehr möglich. Alle durchgeführten baulichen Maßnahmen und Anlagen sind zu entfernen.

Dieses Land wird dann renaturiert.

Maßnahmen zum Röhrichtschnitt und Mahd wurden abgelehnt, sie sollen nicht mit der Natur vereinbar sein. Eine weitere Verlandung ist vorprogrammiert.

 Sondergebiet  Bereich Süd:

Die im Sondergebiet befindliche Liegewiese und der Spielplatz mussten ja aus der Planung herausgenommen werden. Hier war die Stadt zu voreilig, sie hatte nicht die Stellungnahme des Landes abgewartet. Die Fläche soll aber auch für Veranstaltungen genutzt werden. (10 Veranstaltungen pro Jahr)

 Sondergebiet Gastronomie:

Gastronomienutzung bleibt bestehen, hier will die Stadt Planungssicherheit.

Die GRZ soll von 0,3 auf 0,4 erhöht werden damit weitere bauliche Maßnahmen durchgeführt werden können. Das ist eine erhebliche Erhöhung der GRZ die abzulehnen ist. Die Stadt will also diesen Bereich doch für die sogenannte „Eventgastronomie“ und lautstarken Ereignissen öffnen. Dies widerspricht den Planungszielen einer naturnahen und ruhebezogenen Erholung.

Sondergebiet Angelsport:

Die Angelvereine sollen mittel- bis langfristig an einen Standort zusammengefasst werden. Für die Errichtung baulicher Anlagen sollen Grünflächen geopfert werden. Zusätzlich sind bauliche Anlagen in einer Größe von 300 m² geplant. Diese Maßnahme ist abzulehnen.

Stege:

Die Stadt Falkensee sagt zwar, dass sie nicht das Ziel hat den Seeanliegern die Stege wegzunehmen, sie wird sich aber zurückhalten. Stege unterliegen einer Einzelfallprüfung. Das heißt, die Stadt hat vor den anderen Entscheidungs-trägern kapituliert, sie lässt alle Seeanlieger allein! Laut Aussage des Bürgermeisters stehen die Stege auf den Grundstücken der Stadt, wären also öffentliches Land!

 Schlussbemerkung:

Der Bebauungsplan F 87 „Falkenhagener See“ besteht aus:

Begründung 37 Seiten

Umweltbericht 45 Seiten

Abwägung zum Bebauungsplan 172 Seiten

Eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung ist nicht umgesetzt.

Zuerst muss das Seekonzept verabschiedet werden, erst dann kann über den B-Plan diskutiert werden.

Der Neue See muss in das Konzept aufgenommen werden.

Einflüsse der Nordumfahrung müssen berücksichtigt werden.

Öffentliche und private Nutzung sowie der Landschaftsschutz sind abzustimmen.

Verdichtung der Bebauung im Sondergebiet Angler ist zu prüfen.

Eine Erhöhung der GRZ im SO Gastronomie ist abzulehnen. Kritische Einflüsse durch die Gastronomie und Veranstaltungen auf Flora und Fauna sind aufzuzeigen.

Keine Öffnung der Ufergrundstücke für die Errichtung eines Rundwanderweges.

Dem See vorgelagerte Grundstücke gehören den Seeanliegern und nicht der Stadt.

Für alle Steganlagen muss ein tragbarer Kompromiss gefunden werden.

Die Verhandlungen über dieses Thema dürfen nicht subalternen Mitarbeitern der Stadt und Gutachtern überlassen werden, die Betroffenen sind in die Verhandlungen einzubeziehen.

Die Errichtung öffentlicher Steganlagen ist abzulehnen.

Alle Stellungnahmen der Stadt zu den Einwendungen richten sich gegen die Seeanlieger.

Maßnahmen die die Stadt plant und seien sie noch so umweltschädlich, „dienen“ Flora und Fauna. (Gemeinschaftsstege zu Gunsten privater Stege, Störung der Vogelwelt durch zu geringe Abstände der Stege, private Boote sollen weitaus mehr Flora und Fauna beeinträchtigen als 234 Angelboote und 11 gewerblich betriebene Boote. Öffentliche Veranstaltungen mit einer Lautstärke von mehr als 80dB, die bis weit nach Mitternacht durchgeführt werden, haben nur „positive“ Auswirkungen auf Flora und Fauna.

Es wird Zeit, dass wir uns jetzt massiv wehren, da die Politik der Stadtverwaltung sich eindeutig gegen die Seeanlieger richtet.

Bis zum 04.02.2013 können sie ihre Stellungnahmen im Rathaus abgeben.

i.A. Erhard Rönspieß, Falkensee Januar 2013

 

 

 

„Medikamente“ – von A Austausch/ Alternativen bis Z Zurückbringen abgelaufener Medikamente

„Generationscafé + Thema“ im Mehrgenerationenhaus

Das Lokale Bündnis für Familie und die Familienakademie des Mehrgenerationenhauses des ASB Falkensee laden herzlich ein zur

Wer sich in einem offenen Gesprächskreis mit anderen Interessierten informieren und austauschen will, kann gern zum „Generationscafé + Thema“ ins Mehrgenerationenhaus des ASB in die Ruppiner Str. 15 kommen.

Am Mittwoch, 23. Januar 2013, um 14:30 Uhr,

wollen wir Informationen und Erfahrungen rund um die Medikamente (Medikamenteneinnahme, Nebenwirkungen, Dosierung, Austausch, Entsorgung alter Medikamente usw.) und Salzanwendung weitergeben. Auskunft erteilt: Herr Jens Grunow von der Pegasus-Apotheke.

Anmeldung erbeten!

Familienakademie 50Plus, Fr. Dr. Brigitte Kühnlenz, Tel. 03322/ 42 92 09, und Lokales Bündnis für Familie, c/o ASB Falkensee, Ruppiner Straße 15, 14612 Falkensee, Frau Marion Carus, Tel.: 03322/ 28 44 39.

Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá im Kant-Gymnasium Spandau

Die Botschaft von Kolumbien und Klang-Holz e.V. laden ein

Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá im Kant-Gymnasium Spandau

Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá im Kant-Gymnasium Spandau

Am Freitag, den 19. August wird es ein ganz besonderes Konzert im Kant-Gymnasium geben. Die Botschaft von Kolumbien und Klang-Holz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau Berlin laden ein zu einem Konzert des „Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá“ ein. Der Eintritt ist frei. Rund 40 junge Musiker präsentieren u. a. „Symphonische Variationen für Orchester“, ein „Konzert für Violine und Orchester“ sowie „La Noche de los Mayas“

Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá

  • Freitag, 19. August 2011, 19:00 Uhr
  • Kant-Gymnasium, Spandau
  • Bismarckstr. 54
  • 13585 Berlin
  • Eintritt frei
  • BVG
    • U-Bahn Altstadt Spandau, dann ca. 500 Meter Fußweg
    • M45 bis Moritzstraße und dann ca. 500 Meter Fußweg
    • 137 oder M37: Flankenschanze

BATUTA-Vorstellungsvideo

Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá

Wie kam es zu diesem Konzert?

"Klang-Hölzer" musizieren auf selbstgebauten Instrumenten: Violine, Gitarre, Harfe, Spandauer Handtrommel, Zitadellen-Cister, und Chrotta
“Klang-Hölzer” musizieren auf selbstgebauten Instrumenten: Violine, Gitarre, Harfe, Spandauer Handtrommel, Zitadellen-Cister, und Chrotta

2004 hörte Norbert Dobisch, der Gründer des „Klang-Holz e. V.“ zum ersten Mal vom Projekt „Musik für das Zusammenleben“. In Kolumbien hat die dortige Regierung ein Projekt initiiert, welches Straßenkindern, oder solchen, die ihre Eltern verloren haben, eine Perspektive für die Zukunft bieten soll.

Die Stiftung BATUTA (span.: Dirigent) verfolgt die Idee, über die Gründung von Orchestern den Kindern einen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Einerseits erlernen sie dort ein Musikinstrument, auf der anderen Seite erleben sie so ein vorher kaum gekanntes Gefühl der Gemeinschaft.

Botschafterin Kolumbiens, Frau Dr. Victoriana Mejía-Marulanda
Botschafterin Kolumbiens, Frau Dr. Victoriana Mejía-Marulanda

Allgemein gültig ist heutzutage die Erkenntnis, das eigenes, aktives Musizieren die allgemeine Intelligenz und Lernfähigkeit, die soziale Kompetenz, die Konzentration, das Selbstbewusstsein und die Toleranz gegenüber anderen Menschen positiv beeinflusst.

Ein paar Jahre später, am 3.4.2008, konnte der Verein Klang-Holz e. V. der Botschafterin Kolumbiens, Frau Dr. Victoriana Mejía-Marulanda, 22 Musikinstrumente (Geigen, Gitarren, Celli und 1 Kontrabass) für das Projekt der kolumbianische Stiftung Batuta übergeben.

Der Spandauer Bildungsstadtrat Gerhard Hanke und die Leiterin des Kunstamtes Spandaus Frau Andrea Theissen ließen es sich damals nicht nehmen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. 10 Kinder wurden vom Stadtrat zu einem Aufenthalt nach Spandau eingeladen, um die Bedeutung der Musik, als Mittel der Völkerverständigung, zu unterstreichen.

Kulturstadtrat Spandaus, Gerhard Hanke
Kulturstadtrat Spandaus, Gerhard Hanke

Nun kamen nicht nur 10 Kinder, sondern ein ganzes Orchester, welches auf Europa-Tournee auch in Spandau Station macht.

Das “Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá”

Das Jugendsinfonieorchester Batuta Bogotá setzt sich aus Musikern verschiedener Musikakademien und -schulen aus Kolumbiens Hauptstadt Bogotá zusammen. Unterstützt wird es von der kolumbianischen Nationalstiftung für Jugend und Kinderorchester. Aus den unterschiedlichsten sozialen Gruppen werden die 80 besten Nachwuchstalente ausgewählt, damit sie mit herausragenden Musikern und Dirigenten zusammenarbeiten können. Für manch einen Musiker dient dies als Start in eine professionelle Musikerkarriere.

„Batuta Bogotá“ beim „Young Euro Classic“-Festival

Einen Tag vorher, am 18. August spielen das Orchester beim Festival der besten Jugendorchester in Berlin, diesmal mit Schwerpunkt Nord- und Südamerika. Das Konzert von „Batuta Bogotá“ beim „Young Euro Classic“-Festival beginnt um 20:00 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt (10117 Berlin). Karten sind für 15 Euro erhältlich.

 

Konzert-Programm

  • Luis Fernando Franco – Ramón el Camaleón, Symphonische Variationen für Orchester (2003), DEA
  • Aram Chatschaturjan – Konzert für Violine und Orchester (1940)
  • Silvestre Revueltas – La Noche de los Mayas (1939)

Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt

  • 10117 Berlin
  • 18. August 2011
  • 20:00 Uhr
  • Eintritt 15,- Euro

12. Internationale Falkenseer Musiktage 6.-8. und 13.-15.Mai 2011

„Von Bach zu den Beatles“

Die 12. Internationalen Falkenseer Musiktage schlagen diesmal einen weiten Bogen von Johann Sebastian Bach zu den Beatles. Die kleine Zeitreise durch die Klassik führt über die „Brandenburgischen Konzerte“, über die „Juwelen der Tschechischen Musik“ bis hin zur Oper „Die Entführung aus dem Serail“. Der Jazz präsentiert sich dabei mit „Let´s swing“ ebenso wie die Folklore des Balkans mit „BalCannibals“ keineswegs als „touristisch“ uninteressant. Alle angesteuerten Musikrichtungen vereinen sich dann am Ziel, dem Schlusskonzert, mit einer Liaison zwischen Klassik, Jazz und Pop zu einem Cross-over.

Den hochklassigen Auftakt der musikalischen Reise gestaltet das Telemann – Kammerorchester Michaelstein aus Sachsen-Anhalt am 6.Mai mit den Brandenburgischen Konzerten Nr.3 und 5 unter der Künstlerischen Leitung von Prof. Dr. Bert Greiner. Das Konzert A-Dur für Oboe von Johann Sebastian Bach sowie der „Frühling“ aus den Vier Jahreszeiten und das Konzert A-Moll für Violincello von Antonio Vivaldi runden das populäre Programm am Eröffnungstag ab.

Für die Liebhaber des populären Swing konnte  die „Lady of Jazz“ Tanja Siebert(Gesang) mit ihrem Quartett gewonnen werden. Ohrwürmer und Standards von Richard Rogers, George Gershwin, Cole Porter, Nat King Cole, Billie Holiday, Duke Ellington u.a. lassen die Herzen der Jazzfans sicherlich am 7.Mai höher schlagen.

Mit den „Juwelen der Tschechischen Musik“ führen uns die Harfenistin Zbynka Solcova, die Flötistin Zofie Vokalkova und die Mezzosopranistin Daniela Demuthova mit dem Trio „Musica dolce Vita“ am 8.Mai mit Kompositionen von Smetana, Janacek, Dvorak u.a. in die bezaubernde slawische Musik. Die drei sehr renommierten  Solistinnen aus Prag versprechen einen Hochgenuss für die Liebhaber der Klassik.

Die „BalCannibals“ mit der in Falkensee beliebten Sängerin und Violinistin Anti von Klewitz und ihrem Quartett setzen mit Liedern/Jazz/Rock vom Balkan am 13.Mai einen illustren Farbtupfer und sind ein ganz besonderes Highlight für die Freunde der südosteuropäischen Folklore im Rahmen dieser Musiktage.

Mit der  „Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart für Kinder ab 6 Jahren knüpfen

die Internationalen Falkenseer Musiktage am 14.Mai an ihre Tradition an, kleine Besucher für die Welt der klassischen Musik zu gewinnen. Im Singspiel zum Mitmachen der mobilen Taschenoper aus Lübeck entscheiden die Kinder, ob sich Konstanze für Belmonte oder den Bassa Osmin entscheiden soll. Ein stimmungsvoller Spaß für Jung, aber auch für Alt.

„Blech trifft Holz“ zum Abschlusskonzert am 15.Mai. Die musikalische Begegnung von Meier´s Clan und den Potsdamer Turmbläsern wird im Rahmen eines Crossover die verschiedenen Musikrichtungen von Klassik, Jazz und Pop mit vier Saxophonen und fünf Blasinstrumenten zu einem unvergesslichen musikalischen Feuerwerk vereinen. Diese Liaison hat sich bereits über Potsdams Grenzen hinaus einen sehr bekannten Namen gemacht.

PROGRAMM

Fr. 6.Mai – Eröffnungskonzert – 19.00 Uhr – Falkenhagener Kirche

Brandenburgische Konzerte , “Frühling“ (Vierjahreszeiten) u.a.

Telemann – Kammerorchester Michaelstein (Sachsen-Anhalt) – Künstl. Leitung: Prof. Dr. Bert Greiner – Solisten: Bert Greiner (Violine) – Johanna Richter (Violoncello) – Dragan Karolic (Flöte)

Robert Matthes (0boe) – Jürgen Opfermann (Cembalo)

Sa. 7.Mai – 19.00 Uhr – Rathaussaal

„Let´s swing“- Lady of Jazz   Tanja Siebert (Gesang) Jazz Quartett – Standards von Richard Rogers, George Gershwin, Cole Porter, Nat King Cole u.a.

So. 8.Mai – 10.30 Uhr – Falkenhagener Kirche –„Musica dolce vita“

Juwelen der Tschechischen Musik: Smetana – Benda  - Janacek – Eben – Dvorak – Martinu u.a.- Trio „Musica dolce Vita“ (Prag), Daniela Demuthova (Mezzosopran) – Zofie Vokalkova (Flöte) – Zbynka Solcova (Harfe)

Fr. 13.Mai – 19.00 Uhr – Haus am Anger – Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Falkenhagener Kirche statt.

„BalCannibals“ Lieder/Jazz/Rock vom Balkan – Anti von Klewitz (Gesang, Violine) mit Quartett

Vladimir Kaparov (Saxophon) – Sander Hoving (Violine,Bratsche) – Scott White (Kontrabass)

Sa.14.Mai – 16.00  Uhr – Rathaussaal

„Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, Große Oper für kleine Menschen zum Mitmachen in einer Fassung für Kinder ab 6  Jahre und Erwachsene – Taschenoper Lübeck

So. 15.Mai – 10.30 Uhr – Abschlusskonzert – Falkenhagener Kirche

„Blech trifft Holz“ – Das Saxophon Quartett Meier´s Clan und die Potsdamer Turmbläser

Eine musikalische Liaison zwischen Klassik, Jazz und Pop

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinde Falkensee/Falkenhagen

Schirmherr: Bürgermeister Heiko Müller

Organisation und Infos: Helmut Degner, Tel. 030/703 37 50 – 0171/6224315, mail: events.and.arts@web.de

Eintritt: 12.- €, erm.10.- € – Kinder bis 12 J. 6.- €, „Entführung aus dem Serail“ Erw. 10.- € – Kinder 6.- €, Vorverkauf ab 21.März – Vorverkaufsstellen: Haus am Anger, Falkenhagener Str.16 – Tel.: 03322/28 13 15, Evangelisches Pfarramt, Freimuthstraße 28 – Tel.: 03322/21 55 31, Stadtbibliothek Falkensee, Am Gutspark 5 – Tel. 03322/22 58 9

Japan Soli Konzert

Benefizkonzert mit internationaler Beteiligung im Schwedter Kosmonauten

Schwedt.Berlin.Chojna.  Der Verein Polnisch-Deutsche Standortentwicklung PoDeSt, Träger des Schwedter Jugendtreffs Flash Too, will mit einem kurzfristig organisierten Benefizkonzert den Opfern des Erdbebens in Japan helfen. Unter dem Titel “Japan Soli Konzert”  spielen am Freitagabend, dem 25. März, von 18 bis 24 Uhr im Schwedter Kosmonauten,  Berliner Straße  52a, Sänger und Instrumentalisten aus Berlin, Brandenburg und Polen auf.
Mit dabei ist die Berliner Formation Mosa Brasa, aus Brandenburg und Berlin stammt die Punkrockband Sprühstuhl, aus Chojna kommt das Vokal-  und Instrumentalensemble Unknow und aus dem polnischen Debno wird  eine Bigband anreisen.
Das Konzert schließt an die Mahnwache am Mittwoch auf dem Alten Markt  in Schwedt an, zu dem die Bürgerinitiative AFLUM  Atomkraftfrei leben in  der Uckermark  aufgerufen hat,  als Zeichen der Solidarität für die Opfer der
Naturkatastrophe.Die polnische Regierung hat nach der Katastrophe in Japan erklärt, an der Atomkraft festzuhalten. Der ursprünglich geplante Standort an der deutsch-polnischen Grenze bei Gryfino (Greifenhagen) wurde aufgegeben. Stattdessen hat sich Polen für einen Standort in Zarnowiec (Zarnowitz) bei Danzig entschieden, 300 Kilometer weiter im Landesinneren.
Der Eintritt zum Benefizkonzert ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.
PoDeSt unterstützt die entsprechende Spendenaktion des Deutschen Roten Kreuzes.
Wir wollen damit vor allem auch Jugendliche von beiden Seiten der Oder ansprechen, um sie daran zu erinnern, dass wir in einer gemeinsamen Welt leben, die wir zusammen gestalten und bewahren sollen, mit allen Mitteln, sagt PoDeSt-Vorsitzender Frank Bürger.
Nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan versorgt das Japanische  Rote Kreuz Menschen in Notunterkünften, die in Schulen, Turnhallen und  anderen öffentlichen Gebäuden eingerichtet wurden. Neben Decken,  Lebensmitteln und Wasser erhalten die Überlebenden auch psychosoziale Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach Angehörigen.
Um den Einsatz der japanischen Schwestergesellschaft zu unterstützen hat  das Deutsche Rote Kreuz zu Spenden aufgerufen. Bislang hat das DRK fast  2,9 Millionen Euro für die Opfer der Katastrophe erhalten. Viele Menschen  in Deutschland haben eigene Spendenaktionen gestartet und den Erlös an das Rote Kreuz gespendet. Auch zahlreiche Unternehmen unterstützen den Einsatz des Roten Kreuzes in Japan.
Außerdem erreichten das Deutsche Rote Kreuz viele Solidaritätsbekundungen. Viele Menschen drückten ihr Mitgefühl für die Betroffenen in Japan aus.
Die Arbeit des Japanischen Roten Kreuzes kann weiterhin über das DRK unterstützt werden. Jede Spende hilft den Überlebenden der Katastrophe.
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Tsunami 2011
Spenden online unter folgendem Link möglich:
https://www.drk.de/spenden/online-spenden.html
Infos unter www.podest-ev.org
fb

 

Stolpersteingruppe läd ein

Stolpersteine laden
ins Rathaus ein

Neue Wege für ihr Anliegen zu werben, betritt die Vorbereitungsgruppe Stolpersteine für Falkensee am Donnerstag, 24. März. An diesem Tag lädt sie die interessierte Öffentlichkeit um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Rathaus Falkensee ein. Die Veranstalter erhoffen auch, Paten und weitere Falkenseer für ihre Arbeit zu gewinnen.

Das Programm beleuchtet nach der Begrüßung durch Bürgermeister Heiko Müller, die Arbeit der Gruppe in vielen Einzelheiten. Unter anderem wird Gabriele Helbig, die Leiterin des Museums und der Galerie Falkensee, über die Situation in Falkensee in den Jahren von 1933 bis 1945 berichten. Klaus Pierow, der Initiator der Stolperstein-Aktivitäten im Osthavelland,  schildert die Idee der Aktion. Weiter wird das Schicksal der zwölf Falkenseer Bürgerinnen und Bürger dargestellt, für die bisher Stolpersteine gesetzt wurden. Außerdem soll das Leben und Sterben der drei Mitbürger geschildert, an die am 9. Mai erinnert werden soll. Schließlich kommen Zeitzeugen zu Wort. Unter anderem Professor Kurt Krambach, der in Falkensee als rassisch Verfolgter im Schutz der katholischen Kirche die Zeit der NS-Verfolgung überlebte. Die Veranstaltung schließt mit einer Diskussion. Der Eintritt ist frei.

 

 

Beten für Japan in Spandau

Sonntag, 20. März 2011, 18 Uhr
St. Nikolai-Kirche, Altstadt Spandau, Reformationsplatz 1
und
Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde, Im Spektefeld 26
Angesichts der Katastrophe in Japan wollen wir unsere Ohnmacht teilen, klagen und beten und Fürbitte halten für die unzähligen Opfer und ihre Angehörigen, die Obdachlosen, die traumatisierten und verletzten Menschen und für die gefährdeten Helferinnen und Helfern
Ev. Kirchenkreis Spandau, Jüdenstr. 37, 13597 Berlin, Tel. 030-322 944 320, Fax 030-322 944 322, www.kirchenkreis-spandau.de

Die leidenden Menschen in Japan haben unser Mitgefühl

Aufruf zur Mahnwache
Die jüngsten schrecklichen Ereignisse in Japan erschüttern uns alle und lösen unser tiefes Mitgefühl mit den Menschen aus, die unter dieser Katastrophe leiden. Gleichzeitig machen sie erschreckend deutlich, in welcher latenten Gefahr wir hier in Deutschland und Europa mit unseren vielen und teilweise veralteten Atomkraftwerken leben und wie sorglos unsere Regierung durch die Verlängerung der Laufzeiten mit den drohenden Gefahren umgegangen ist.
Viele mitfühlende und besorgte Bürger aus Falkensee und Dallgow-Döberitz haben sich verabredet, auch in dieser Stadt eine Mahnwache zu halten am
Montag, 21.3.2011 um 18:00 Uhr vor dem Falkenseer Rathaus, um der Opfer in Japan zu gedenken. Diese Veranstaltung soll aber auch dazu dienen, den Regierenden zu zeigen, dass wir die Gefahren der Atomenergie nicht länger hinnehmen, die Rücknahme der Laufzeitverlängerung und sofortige Abschaltung der alten AKW verlangen sowie den schnellstmöglichen Ersatz des Atomstroms durch erneuerbare Energien zu fordern.
Gleichzeitig finden im ganzen Land ähnliche Veranstaltungen statt. Am letzten Montag waren es 110.000 Menschen in 450 Orten (siehe www.ausgestrahlt.de). Gemeinsam können wir viel erreichen und ein deutliches Zeichen setzen.
Wir hoffen, Sie am Montag zu sehen.
Lokale Agenda 21 Falkensee

Wir unterstützen die Mahnwache:
ASB gGmbH, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Havelland
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Falkensee, Wustermark, Kreisverband
Bürgerinitiative Schönes Falkensee e.V.
Bürgersolaranlagen Falkensee
DIE LINKE, Stadtververband Falkensee, Kreisvorstand Havelland
Jugendparlament Falkensee
Michael Richter-Kempin, ABü
Olaf Schmidt, Pfarrer, Evgl. Kirchengemeinde Falkensee-Falkenhagen
Ev. Kirchengemeinde Neufinkenkrug
SPD Falkensee
Seniorenbeirat Falkensee
Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Falkensee

Interessierte sind eingeladen sich zum Vorbereiten von Materialien und Transparenten  am Samstag um 10 Uhr bei
Sutthoff/Nonnemacher in der Muselowstr.2 , Falkensee zu treffen.

- Die Trauerfarbe in Japan ist weiß.
www.ausgestrahtl.de und andere Seiten empfehlen deshalb zu Mahnwachen:
- weiß geschminkte Gesichter
- weiße Maleroveralls
- Mundschutz (weiß)
- weiße Bänder am Handgelenk oder als Schleife (wie die AIDS-Schleife)
- weiße Tunika (aus einem Betlaken o.ä.)
- Plakat ABSCHALTEN, weißer Grund, schwarze Schrift

Windlichte (Gläser mitbringen, damit der Wind sie nicht ausbläst)

andere Ideen:
Anti-AKW-Sonne , Atomkraft Nein Danke auf japanisch (Vorlage bei „ausgestrahlt“)
gelbe Atommülldosen (Bandarolen sind bestellt, leere Dosen mitbringen)

Ulrike Legner-Bundschuh
Wahlkreisbüro Ursula Nonnemacher
www.ursulanonnemacher.de

Terminankündigung

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